themen-welt.eu Blog

Die Verwendung von Plexiglas in der Auto Industrie

Februar 26th, 2010 · No Comments

In der Auto Industrie kommen die unterschiedlichsten Werkstoffe zum Einsatz. Ein Teil davon sind so genannte Thermoplaste, auch als Plastomere bekannt. Diese Kunststoffe haben eine besondere Eigenschaft: Wie der Name schon sagt, kann man sie ab gewissen Temperaturen verformen, das heißt, das Material ist in der Regel hart, wenn diese Temperaturen nicht erreicht werden. Dieses Attribut macht das Material vielseitig verwendbar. Immer wieder kann zum Beispiel Plexiglas eingeschmolzen und wieder verwendet werden, es sei denn, man überhitzt eine Charge des Stoffes. Dann wird das Material thermisch zersetzt und ist nicht erneut in den ursprünglichen Zustand zu bringen. Die verschiedenen Aggregatszustände eines Platomers sind vielseitig von Vorteil. Einige der Materialien sind auch dann flexibel, wenn sie sich im erkalteten, das heißt festen Zustand befinden. Sie lassen sich verbiegen, finden aber ihre eigentliche Form immer wieder. Plexiglas ist relativ fest, weist nur eine bedingte Biegsamkeit auf. Zum Einsatz kommt der Kunststoff immer dann, wenn ein leichter, schweißbarer und splitterarmer Werkstoff benötigt wird.

Jeder hat schon einmal ein kaputtes Blinkerglas an seinem Auto reparieren lassen oder einen kaputten Rückscheinwerfer, zum Beispiel nach dem Anfahren an eine Gartenmauer, ausgetauscht. Diese Schäden würden anders aussehen, wenn hier normales Glas, also Mineralglas verwendet würde. Bei Beschädigung zerbricht Plexiglas nicht in einzelne Teile, sondern bekommt Risse, bleibt aber ansonsten weitestgehend stabil. Sehr viel höhere Beanspruchungen sind erforderlich, um Plexiglas wirklich in kleinste Teile zerbrechen zu lassen. Viele Informationen rund um das Auto findet man auf Autos-Gebrauchtwagen.com. Auch Tipps zum Kauf eines Gebrauchtwagens sind hier zu finden. Dass man ein Fahrzeug niemals nur nach den Fotos im Internet kaufen sollte, weiß eigentlich aber jeder. Die Schäden am Plexiglas der Scheinwerfer sollte man bei einer Besichtigung auf jeden Fall anmerken. Ob man im Kaufpreis verhandelt und dafür die Schäden mit nach Hause nimmt, oder noch auf eine Reparatur besteht, ist von Fall zu Fall verschieden.

Natürlich werden auch Unternehmen beliefert, die Treibhäuser produzieren. Hier genießt der Verbraucher ein Maximum an Stabilität, was im Garten durchaus wichtig ist. Selbst wenn die Konstruktion eines Gewächshauses bei einem Sturm nicht standhält: Das Plexiglas kann noch so weit umherfliegen, es wird keine nennenswerten Schäden davontragen. Auch, wenn der Werkstoff ein Thermoplast ist, macht auch direkte Sonnenbestrahlung hier nichts aus. Die Temperaturen müssten deutlich höher liegen, um Plexiglas schmelzen oder verbiegen zu lassen. Große Gewächshäuser oder kleine Konstruktionen zum Abdecken einzelner Beete kann man nicht direkt bei Hecker bestellen. Die Firma aus Dortmund beliefert die Hersteller, die dann den Werkstoff weiter verwenden.

Alles was man sonst noch über Plexiglas wissen muss, entnimmt man dem informativen Artikel hier. Hier ist die Zusammensetzung in chemischer Weise beschrieben. In der Schule hat man zum Beispiel im Chemieunterricht etwas über die Polymerisation erfahren: Dieses Verfahren ist auch bei der Herstellung von Plexiglas sehr wichtig. Der Name des Werkstoffes ist übrigens Polymethylmethacrylat. Die offizielle Abkürzung dafür ist PMMA. Plexiglas ist eine Herleitung vom lateinischen Wort für „flechten“, was auf die chemische Struktur des Materials verweist. Auch, wenn der Werkstoff vielen nur unter diesem Namen bekannt ist, ist Polymethylmethacrylat der offizielle Name, Plexiglas ein Markensymbol.