Die Kombination von Wandern mit gleichzeitigem Fasten wird als Fastenwandern bezeichnet. Durch die tägliche, körperliche Bewegung in der freien Natur und der damit verbundenen frischen Luft, wird das Fasten effektiver. Der Stoffwechsel des Menschen wird durch die körperliche Betätigung erhöht. Durch diesen erhöhten Stoffwechsel wiederum tritt das typische Wohlbefinden und die Auswirkung auf das Körpergewicht früher ein. Grundsätzlich kann das Fastenwandern allein oder innerhalb einer Gruppe durchgeführt werden. Der Vorteil innerhalb einer Gruppe liegt sicherlich darin, dass eine erfahrene Person Anleitungen geben kann. Die Verpflegung während des Fastenwanderns kann unterschiedlich sein, je nach Anbieter. In der Regel nehmen die Teilnehmer jedoch nichts anderes zu sich als Wasser, Kräutertees und einige Säfte. Manchmal wird auch Abends eine Brühe angeboten, zum Ende der Fastenzeit auch mal ein Apfel.
Es gibt heute viele Anbieter, die Fastenwandern innerhalb einer Gruppe anbieten. Da die Nachfrage gestiegen ist, hat sich auch die Zahl der kommerziellen Anbieter deutlich gesteigert. Man findet viele Angebote im Internet, die man miteinander vergleichen sollte, da auch die Preise deutliche Unterschiede aufweisen. Kannte man das Fastenwandern vor einigen Jahren nur in Deutschland, so hat sich das Angebot durch die Anbieter deutlich vergrößert. Heute kann man Fastenwandern in ganz Europa und darüber hinaus, wie beispielweise in den USA. Das Fastenwandern ist dabei nicht Wetterabhängig, sprich man wandert nicht nur im Sommer, sondern zu jeder Jahreszeit. Bevor man jedoch mit dem Fastenwandern beginnt, sollte man bereits einige Tage vorher mit der Entlastungsphase beginnen und leichtverdauliche Nahrung zu sich nehmen, wie Gemüse und Obst. Die Angebote unterscheiden sich in ihrer Gruppenstärke, der täglich zu wandernden Strecke und dem Schwierigkeitsgrad. In der Regel werden Wanderungen in einer Länge zwischen acht und fünfundzwanzig Kilometern pro Tag vorgenommen.
Kurzes Update: Ich war jetzt 1 Woche im Fastenhaus von Ulla Werner, ich muß sagen ich fühle mich wie ein ganz neuer Mensch. Die ersten 3 Tage waren schon extrem hart aber dann gewöhnt man sich doch sehr schnell daran nichts mehr zu essen. Man merkt dann wirklich erst einmal was man mit der normalen Nahrungsaufnahme seinem Körper so zu zumutet. Ich denke das die meisten Menschen sich gar nicht so recht bewußt darüber sind was unser Körper für Höchstleistungen vollbringen muß um das zu verarbeiten was wir Ihm zumuten.
